Der letzte Brief....

November 2017 hatte ich meine Feuertaufe - und davor jede Menge Schiss!

Was wäre, wenn .... mir vor lauter Rührung die Stimme versagte und gar Tränen kullerten - egal, wie vertraut mir meine Rede auch ist? Egal, wie professionell ich seit Jahren schon als Hochzeitsrednerin im Einsatz bin?

Und dann..... kamen mir tatsächlich die Tränen - nachdem die Witwe die Rede abgesegnet und mir gesagt, dass ihre Erwartungen weit übertroffen wurden!

 

JA! ICH WILL! Ich will so gerne viele 'letzte Briefe' schreiben, letzte Worte über und für jemand finden. Tröstend und erinnernd für die Angehörigen, die diese Zeremonie des Abschieds als Akt des Begreifens wünschen.

 

Der letzte Brief.... eine Reise durch das Leben eines Menschen. Von Stationen, Träumen, Meilensteinen, Eigenschaften, Erlebnissen und Erfolgen - gern mit Anekdoten von Weggefährten. Liebevoll übermittelt und vorgetragen, damit nicht nur vor Schmerz geweint, sondern vor Dankbarkeit gefreut und sogar gelacht wird! 

Ich stelle mir den Verstorbenen vor, wie er zu uns herunterschaut, uns beobachtet, mich hört....wie sein kompletter Lebensfilm vor seinen Lieblingsmenschen abläuft. Ich möchte, dass er stolz gewesen wäre, so verabschiedet worden zu sein.

P.S. Schöne Ideen für die Gestaltung und für Rituale habe ich natürlich auch. 

( „der letzte Brief“ + Zeremonie: 450€  / Brief ohne Vortragen: 250€)

 

Empfehlungen:

www.trauerhahn.de (schönste Location in Ammersbek / liebstes Team)

www.ruhelotsen.de (sehr liebes Team)



Projekt 'Gedenkseite'!

Nach einem persönlichen Schicksalsschlag und familiären Trauerfall entstand die Idee zur "Gedenk-Seite". Eine Seite, auf der Erinnerungen in Form von Bildern und Texten konserviert und jederzeit von überall per Klick abrufbar sind.

Es liegt mit sehr am Herzen, gemeinsam mit Ihnen oder Ihren Kindern FÜR SIE diesen Raum zu entwerfen und dabei aktiv, feinfühlig und tröstend begleiten zu dürfen.


Kleine Tröster:


Anekdoten:

ES WAR EINMAL...."Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne...." Aber auch jedem Ende.

Wie jede Begegnung und das Gespräch über den Verstorbenen berührend und bewegend ist, so besonders war auch jenes Treffen mit Tochter und Enkelin. Nach ersten Tränchen haben sie gelacht, als sie erinnerten..... und am Ende machte ich die 15Jähruge zur Planerin und blieb als Unterstützerin an ihrer Seite. Und die Ideen, sie sprudelten nur so aus ihr / uns heraus. Auf jede ihrer Fragen: "Kann man das denn machen? Darf ich das tun?" versprach ich voller Vertrauen und Inbrunst: "JA!"

Und so wurde am Grab sogar der Lieblingszitronenkuchen der Großmutter verteilt. Wirklich alle fanden das spitze!

ICH durfte durch ein langes, aufregendes Leben führen.

Enkelin: "Meine Oma war ein Engel. Und an DEM Tag wuchsen ihr Flügel!"

Ich werde diesen Satz nicht mehr vergessen..... Danke!

 

*

 

Ein kleiner Kreis engster Menschen nahm Abschied von 91 prallen Lebensjahren. Ich legte Bilder aus dem Leben am Altar aus. Bei der Beisetzung ließ ich den besten Freund einen persönlichen Gegenstand ins Urnengrab legen. Hätte ich vorher gewusst, wie gern der Verstorbene Cognac liebte, dann hätte ich einen besorgt, um mit den Trauergästen noch einmal das Glas zu heben und auf den Verstorbenen anzustoßen. - Schöne Geschichten sorgten dafür, dass auch und Gott sei Dank gelacht wurde, so gab's nicht nur Trauertränen und der Schmerz. Es folgte, was der Mensch so liebte: zu lachen!