NEU!

Nach einem persönlichen Schicksals- und Trauerfall entstand die Idee der "Gedenk-Seite". Nicht nur mir half die Arbeit an einer persönlichen Seite - dem Raum der Erinnerungen durch Bilder und Texte - bei der Trauerbewältigung. Eine Seite, Passwort-geschützt, doch jederzeit für die Familie, alle Angehörigen und Freunde von überall abrufbar, stets nur 1 Klick entfernt zu sein, wenn das Vermissen und Sehnen einen überkommt.

Gern möchte ich besonders jungen Menschen bei der Umsetzung auch ihrer Gedenkseite tatkräftig zur Seite stehen und dabei mit viel Feingefühl ins Gespräch kommen.


Der letzte Brief. Andenken & Erinnerungen.

Anfang November war es so weit, als eine telefonische Anfrage den Stein ins Rollen gebracht.   

 

"Conni, bitte, können Sie auch eine Trauerrede schreiben?....." 

"Es wäre mir eine Ehre - doch wäre diese meine erste!"

Drei Tage später las ich der Witwe die fertige Rede am Telefon vor. Die Reaktion rührte mich fast zu Tränen.

 

JA! ICH WILL! Ich will so gerne auch den "letzten Brief" schreiben. Ich, die als letzte das Wort über und an jemand richte, der seine größte Reise angetreten hat. Vor Menschen, die diese Zeremonie des Abschieds zur Bewältigung ihrer Trauer und des Begreifens brauchen.

Der letzte Brief.... eine Reise durch das Leben eines Menschen - seine Stationen, Träume, Eigenschaften, Erlebnisse und Erfolge - inklusive Anekdoten der Weggefährten. Liebevoll übermittelt und vorgetragen. Aber vor allem: es darf auch gelacht werden! - Ich stelle mir den Verstorbenen vor, wie er zu uns nach unten schaut und sich freut, dass sein Leben so bunt gewesen ist und es noch einmal wie ein kleiner Film vor allen Ohren abgespielt wird. Und dass die Gäste nicht nur weinen, sondern das tun, was er selbst am liebsten tat: ZU LACHEN! 

Ein Abschied in Würde und Ehren, in Liebe und Dankbarkeit.... und mit Ideen in der Gestaltung, die ich gern alle umsetzen will, das verspreche ich!

395€ (Raum Hamburg)    


Meine 1. Freundin verlor ich im Alter von 6 Jahren. Mein Vater sprach uns Schwestern immer Geschichten aus dem Himmel, und ich dachte schon da: wenn ich groß bin, schreibe ich kranken Kindern ein Buch, damit sie ihre Angst vorm Sterben verlieren. Der Himmel schien toll und spannend zu sein! - Mein 1. Buch verlegte ich über BOD, dann kam KNAUR und publizierte es in großem Stil, "Frannys Reise". - Das rechte Bild kommt von einer Leserin, die mir schrieb: "Woher kennen Sie die Geschichte meiner Tochter? Darf ich ein Zitat aus Ihrem Buch auf den Grabstein meißeln?" Es ergreift mich noch heute! Hier ein Auszug des Buches von 2009. (20017 erschien es überarbeitet im Handel). https://www.youtube.com/watch?v=kxl6V5AzJtE


05. September 2018, Ohlsdorf

ES WAR EINMAL...."Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne...." Aber auch jedem Ende.

Ich sagte damals NEIN zu Trauerreden, dann passierte es doch. Und noch mal. Und nochmal.... und das letzte Treffen war sehr berührend, als ich mit Tochter und Enkelin den letzten Gang geplant. Den "letzten Brief". Ich warnte vor: „Bei mir wird auch gelacht!“ Und nach den ersten Tränchen kam es genau so, und ich machte am Ende die junge Enkelin zur Planerin, unterstützte sie in all ihren Ideen, die plötzlich nur so sprudelten. Ich sagte JA zu allem, was ihr einfiel, versprach ihr nach jeder Frage: "Kann ich das machen? Darf man das tun?", dass ich mich für sie stark machen würde. Nun wurde sogar der Lieblingszitronenkuchen der Großmutter am Grab verteilt. Und alle fanden das toll! - Ich finde das gut, finde das süß und richtig.

Und ICH durfte durch ein langes, aufregendes Leben führen. Wie sagte die Enkelin? "Meine Oma war ein Engel. Und an DEM Tag wuchsen ihr Flügel!" Ich werde diesen Satz nie wieder vergessen..... Das bewegt mich. Danke!


11. Juli 2018, Friedhof Altona

Ein kleiner Kreis engster Menschen nahm Abschied von 91 prallen Lebensjahren. Ich legte Bilder aus dem Leben am Altar aus. Bei der Beisetzung ließ ich den besten Freund einen persönlichen Gegenstand ins Loch legen. Hätte ich vorher gewusst, wie gern der Verstorbene Cognac liebte, dann hätte ich einen besorgt, um mit den Gästen das Glas noch am Grab zu erheben.

Schöne Geschichten sorgten dafür, dass auch und Gott sei Dank viel gelacht wurde, so gab es nicht nur Trauertränchen und Schmerz. Es gab das, was er so liebte: zu lachen!


Dezember 2017


21. Dezember 2017 - Seebestattung.


Eine liebe Bekannte, Gründerin der "hearty heroes",  malte diesen Cartoon für mich, als ich selbst wieder mal Abschied von einem so geliebten Menschen nehmen musste.